Foto: Zander-Rade

Transparenz schaffen: Planungen für die Schule am Berlinickeplatz und an der Eisenacher Straße vorlegen

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Mit einer Großen Anfrage in der nächsten Bezirksverordnetenversammlung (BVV) fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Tempelhof-Schöneberg Aufklärung über die Zukunft der Schule am Berlinickeplatz und am geplanten Schulstandort an der Eisenacher Straße. „Wir erwarten Transparenz. Durch den Bericht aus der Verwaltung im Ausschuss für Facility Management haben wir Ende November erfahren, dass der geplante Neubau an der Schule am Berlinickeplatz nicht realisiert werde und die Schule in eine noch nicht gebaute Immobilie in die Eisenacher Straße umziehen soll“, stellt Martina Zander-Rade, schulpolitische Sprecherin der Grünen, fest.

So wollen die Grünen vom Bezirksamt nun genau wissen, wann und von wem beschlossen wurde, dass der Neubau des modularen Verfügungsgebäudes in Holzbauweise an der Schule am Berlinickeplatz nicht realisiert wird und welche Gründe es dafür gibt. Zander-Rade betont: „Wir wissen auch nicht, wer zu welchem Zeitpunkt beschlossen hat, dass die Schule in die Eisenacher Straße umziehen soll – in einen Neubau, den es noch gar nicht gibt – wie dem Bericht zu entnehmen ist.“

Die Grünen wollen mit der Großen Anfrage erfahren, welche Planungen hier zugrunde liegen und wann sie in den Gremien vorgestellt und beraten werden. Dabei sei auch wichtig zu erfahren, wie der Standort der Schule am Berlinickeplatz dann zukünftig entwickelt werden soll. Die Grünen Politikerin: „Wir sind den Lehrkräften, Eltern und Schüler:innen schuldig, hier Antworten zu geben. Es ist zudem völlig unklar, wie viele in Zukunft benötigte Schulplätze durch diese Planung dann unter Umständen nicht mehr zur Verfügung stehen werden.“