Neue Farben für die Regenbogenflagge am Rathaus Schöneberg

Bildnachweis: commons.wikimedia CSD Berlin Pride 2021 Lucas Werkmeister
Bildnachweis: commons.wikimedia CSD Berlin Pride 2021 Lucas Werkmeister

Zu queerpolitischen Anlässen soll künftig zusätzlich die Progress Pride Flag am Rathaus Schöneberg gehisst werden. Der Antrag der Grünen sieht vor, die klassische Regenbogenflagge durch die von Daniel Quasar entworfene Version zu ergänzen. „Die Progress Pride Flag inkludiert Trans*Personen und People of Colour explizit – beide Diskriminierungsebenen sind eng mit queerem Aktivismus verbunden“, erklärt der queerpolitische Sprecher der Grünen Fraktion, Elias Joswich.

Durch eine halb/halb Beflaggung mit der ursprünglichen Regenbogenflagge von Gilbert Baker würde der Bezirk aber auch die historische Komponente wertschätzen. Gleichzeitig stellt Joswich klar: „Es ist wichtig, dass wir bei der Queerpolitik auch den Reflexionsprozesse innerhalb der Community gerecht werden.“ Der Grünen-Antrag soll in der kommenden Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beschlossen werden.

„Durch diesen Beschluss würde der Bezirk auch weiterhin seiner Vorreiterrolle in Sachen queere Sichtbarkeit gerecht werden“, betont Elias Joswich. Denn bereits 1996 hisste der Bezirk Schöneberg unter einer Grünen Bürgermeisterin, Dr. Elisabeth Ziemer, als erster Berliner Bezirk die Regenbogenflagge.