Während der Bauarbeiten auf dem Tempelhofer Damm: Die Bäume nicht fällen, sondern schützen

Foto: Bialluch-Liu
Foto: Bialluch-Liu

Das Endergebnis vieler Straßenarbeiten: Die Straßen sind danach wieder in tadellosem Zustand – die Straßenbäume aber verschwunden oder stark geschädigt. Das wollen die Grünen bei den ab 2022 anstehenden und für mehrere Jahre geplanten Bauarbeiten auf dem Tempelhofer Damm verhindern und beantragen deshalb in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg: Um möglichst alle Bäume am Straßenrand und auf dem Mittelstreifen zwischen Platz der Luftbrücke und Borussiastraße gesund zu erhalten, soll sich das Bezirksamt bei den für den Bau verantwortlichen Stellen für ein schonendes Vorgehen und eine entsprechende Verkehrsführung einsetzen.

Aktuell geplant ist für die von den Wasserbetrieben koordinierten Bauarbeiten: Der Mittelstreifen wird entfernt, die Bäume dort sollen fallen. Bei einer alternativen Verkehrsführung muss das aber gar nicht sein, meinen die Grünen, fordern außerdem: Wo immer es möglich ist, ist bei den Bauarbeiten auf zusätzliche Bodenversiegelung zu verzichten.

Astrid Bialluch-Liu, umweltpolitische Sprecherin der grünen BVV-Fraktion: „Im Interesse von Klima- und Umweltschutz muss sich der Bezirk hier unbedingt für den Erhalt der Bäume stark machen.“