Urania – ein Partner für Tempelhof-Schöneberg

Bildnachweis: Common License, CC BY-SA 4.0
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Die Urania stellt sich neu auf, will künftig nicht allein gehobene Bildungseinrichtung mit landesweiter Ausstrahlung, sondern „nationales Bürgerforum für Demokratie und Vielfalt, Wissenschaft und Umwelt“ und gleichzeitig auch ein Treffpunkt für die unmittelbare Nachbarschaft sein. Dieses neue Konzept macht die Urania zu einem interessanten Partner für Tempelhof-Schöneberg, meinen die Grünen und fordern in einem Antrag an die Bezirksverordnetenversammlung: Das Bezirksamt soll die Möglichkeit einer künftigen Kooperation ausloten.

Für das neue Urania-Konzept ist am derzeitigen Standort auch ein Neubau geplant. Der soll dann neben Vortrags-, Tagungs- und Workshopräumen Platz für eine „Wissenschaftswerkstatt“ für Schüler*innen, ein Kino, eine Bibliothek, ein Medienzentrum sowie ein interkulturelles Café als Begegnungsstätte bieten.

Der grüne Bezirksverordnete Bertram von Boxberg, Mitglied des Kulturausschusses der BVV: „Das alles ist ein konkretes Angebot an den Bezirk. Die Urania hat dazu erklärt, dass sie sich damit ganz gezielt für die Nachbarschaft, für die dort agierenden Initiativen und Einrichtungen öffnen möchte. Der Bezirk sollte diese ausgestreckte Hand ergreifen, eine enge Kooperation ins Auge fassen.“