
An den Kreuzungen Prellerweg/Priesterweg sowie Prellerweg/Szembritzkistraße (Gegenrichtung) sollen Grünpfeil-Verkehrszeichen für den Radverkehr angeordnet und eingerichtet werden, beantragt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der nächsten Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Astrid-Bialluch-Liu, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen: „Die Einrichtung dieser Grünpfeile bietet Vorteile für den Radverkehr, da Wartezeiten an Ampeln reduziert werden. Sie tragen damit zu einem flüssigeren, optimalen Verkehrsfluss des Radverkehrs bei. Radfahrende können nach dem Anhalten unter Beachtung des querenden Fußverkehrs sicher und regelkonform rechts abbiegen.“
Die Strecke über die Szembritzkistraße, den Preller- und Priesterweg ist eine von Radfahrenden beliebte und viel genutzte Verbindung und Teil der in der Machbarkeitsstudie zur Radschnellverbindung (RSV 6) genannte Vorzugsroute, so die Grüne Verkehrspolitikerin. „Darüber hinaus erhöht eine solche Maßnahme die Attraktivität des Radfahrens im Bezirk. Ein flüssigerer Radverkehr kann dazu beitragen, dass mehr Menschen das Fahrrad als Alternative zum Auto nutzen, was die Mobilitätswende unterstützt, Emissionen reduziert und die Luftqualität verbessert“, betont Astrid Bialluch-Liu.
Da das Anhalten vor dem Abbiegen verpflichtend bleibt, bleibe nach Ansicht der Grünen auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden, insbesondere der querenden Fußgänger*innen, gewährleistet. Bialluch-Liu: „Die Einführung von Grünpfeilen für den Radverkehr an diesen Kreuzungen ist eine einfache, kostengünstige und wirksame Maßnahme, um die Attraktivität des Radverkehrs in Tempelhof-Schöneberg zu steigern und den Umweltverbund zu stärken.“ Bis zur Sitzung im September-soll der BVV dazu berichtet werden.