Klimatechnik im Rathaus Schöneberg endlich instand setzen

Foto: Zander-Rade

Frieren oder Schwitzen – so erleben Besucher*innen, Mitarbeiter*innen und Bezirksverordnete das Rathaus Schöneberg bei Veranstaltungen und Sitzungen. Das Problem lösen soll eine schnelle Instandsetzung der Heizungs- und Lüftungsanlage im Rathaus, damit die Sitzungs- und Veranstaltungsräume wieder nutzbar sind. Das beantragt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der nächsten Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Grünen-Fraktionsvorsitzender Bertram von Boxberg: „7 Grad Celsius im BVV-Saal oder im Willy-Brandt-Saal müssten eigentlich das Bezirksamt auch ohne BVV-Anträge zum Handeln anregen.“

Dabei sei das Problem seit Jahren bekannt, so von Boxberg: „Im Sommer sind diese Säle überhitzt, manchmal auch eiskalt, weil sich die Klimaanlage nicht mehr vernünftig regulieren lässt. Im Winter klirrende Kälte.“ Gleiche Probleme gibt es neben dem BVV- und Willy-Brandt-Saal bei anderen Räumen im zweiten Obergeschoss sowie auch beim Raum 1110. „Eine Vielzahl dieser Räume waren/sind gerade in diesem Winter nicht nutzbar. Es ist nicht nachvollziehbar, warum hier nicht schon längst gehandelt wurde, zumal die Säle und Räume für Veranstaltungen auch vermietet werden“, so der Grünen-Politiker.

Des Weiteren beantragt die Grünen-Fraktion, dass bei sämtlichen Sitzungen mobile oder stationäre Induktionsschleifen unaufgefordert zur Verfügung stehen. „Es ist ebenfalls nicht nachvollziehbar und entspricht nicht den Grundsätzen der Barrierefreiheit, dass nicht bei allen Sitzungen im Rathaus Induktionsschleifen für Menschen mit Höreinschränkungen zur Verfügung stehen“, sagt der Grünen-Fraktionsvorsitzende.

Von Boxberg betont: „Es ist ja toll, dass das Foyer nach der Sanierung jetzt wieder wunderschön aussieht. Aber diese Maßnahme hätte Zeit gehabt, bis nach einer erfolgreichen Sanierung der Heizungs- und Klimatechnik im Gebäude. Das Bezirksamt sollte endlich bei der Sanierung des Rathauses die richtigen Prioritäten setzen.“