
Im Rahmen ihrer heutigen konstituierenden Sitzung hat die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg Frauke Prasser und Jochen Hoffert zu ihren Fraktionsvorsitzenden gewählt.
Mit der Konstituierung beginnt die parlamentarische Arbeit der neu gewählten Fraktion für die Wahlperiode 2026 bis 2031. Die Wahl des Fraktionsvorsitzes schafft die organisatorische Grundlage für die politische Koordination, die inhaltliche Schwerpunktsetzung und die parlamentarische Vertretung grüner Positionen in der Bezirksverordnetenversammlung.
Frauke Prasser engagiert sich insbesondere im Themenfeld Mobilität und ist als stellvertretende Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität von Bündnis 90/Die Grünen Berlin tätig. Jochen Hoffert bringt Erfahrungen aus dem pädagogischen Bereich ein und hat sich öffentlich mit den Arbeitsbedingungen in Kindertagesstätten und Schulen sowie den Auswirkungen des Personalmangels auseinandergesetzt. Ihre unterschiedlichen fachlichen Perspektiven bilden Anknüpfungspunkte für die kommunalpolitische Arbeit der Fraktion.
Am 29. Oktober 2026 tritt die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Mit dieser Sitzung beginnt die Arbeit des neu gewählten Bezirksparlaments. Neben der Konstituierung stehen die parlamentarischen Strukturen und die personellen Voraussetzungen für die Arbeit der BVV im Mittelpunkt. Damit werden die Grundlagen für die politische Beratung und die Entscheidungen über die weitere Entwicklung des Bezirks geschaffen.
„Wir wollen grüne Politik in Tempelhof-Schöneberg konsequent weiterentwickeln und ökologische Verantwortung mit sozialer Gerechtigkeit verbinden. Unser Anspruch ist es, diese Ziele durch eine sachorientierte parlamentarische Arbeit, konstruktiven Dialog und die Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen, umzusetzen“, so Frauke Prasser und Jochen Hoffert.
Die Grüne Fraktion wird ihre parlamentarische Arbeit darauf ausrichten, ökologische, soziale und demokratische Anliegen in die bezirkspolitischen Entscheidungsprozesse einzubringen und die Lebensbedingungen der Menschen in Tempelhof-Schöneberg aktiv mitzugestalten.