Ehemalige Hausmeisterwohnung an der Sportanlage Monumentenstraße wieder nutzbar machen

Foto: GRÜNE Fraktion TS

Unter einem Mangel an Umkleidekabinen, Besprechungs- und Schulungsräumen leiden seit Jahren die Sportvereine in Tempelhof-Schöneberg. Dies gilt insbesondere für die stark frequentierte Sportanlage Monumentenstraße. Die dortigen Räumlichkeiten decken weder den Bedarf der Vereine und sind zudem wegen Schäden regelmäßig gesperrt. Das will die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen durch einen Antrag in der nächsten Bezirksverordnetenversammlung (BVV) ändern. Dr. Christopher Peter, Sprecher für Sportpolitik der Grünen: „Seit 16 Jahren steht die damalige Hausmeisterwohnung der angrenzenden einstigen Schwielowsee Grundschule ungenutzt leer. Hier könnte zusätzlich Raum für die Vereine, Sportler*innen und Schüler*innen geschaffen werden.“

Bei Besuchen der Sportanlage Monumentenstraße und Gesprächen mit den dortigen Vereinen konnten sich Mitglieder der Grünen-Fraktion selbst von der prekären Lage bei den Räumlichkeiten überzeugen. „Es kann nicht sein, dass sich Jugendliche, Schiedsrichter*innen und Sportler*innen draußen vor den Räumen der Sportablage umziehen müssen – teilweise im Winter bei null Grad“, sagt Dr. Christopher Peter.

Das Bezirksamt soll deshalb prüfen, ob und in welchem Umfang die Räumlichkeiten der ehemaligen Hausmeisterwohnung an der Sportanlage Monumentenstraße wieder hergerichtet und für Sport bzw. für Bildungszwecke genutzt werden können. Dr. Christopher Peter erklärt: „Die frühere Dienstwohnung des Hausmeisters der einstigen Grundschule befindet sich im Fachvermögen Sport des Bezirks und steht seit 2010 leer. Sie hat drei Räume, Küche und Bad. Auf einer Grundfläche von rund 65 Quadratmeter wären verschiedenste Nutzungen denkbar, so etwa als Schulungs- oder Besprechungsraum, als Schul- oder Sportarbeitsraum oder als Umkleideraum für Übungsleiter*innen bzw. für Trainer*innen.“ Auch das soll das Bezirksamt prüfen.

„Durch eine Sanierung der Wohnung würden zusätzliche Flächen für den umliegenden Schul- und Vereinssport entstehen und der seit langem übernutzte und baufällige Gebäudebereich der Anlage könnte entlastet werden. Und eventuell auch danach saniert werden“, betont der Sportpolitiker der Grünen.