Soforthilfe für Grüntenteich und Kleinen Karpfenpfuhl

Foto: Kühne
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Um die tierischen Be- und Anwohner von Grüntenteich und kleinem Karpfenpfuhl zu retten, muss schnellstmöglich gehandelt werden. Nach einem von den Grünen initiierten Beschluss der Tempelhof-Schöneberger Bezirksverordnetenversammlung steht die Entwicklung und Umsetzung eines Masterplans zum Schutz der Amphibien und ihrer Habitate zwar ohnehin auf dem Arbeitsprogramm des Bezirksamtes, aber in der Zwischenzeit hat sich durch den Kleingewässerreport des BUND gezeigt: Die Situation spitzt sich dramatisch zu. Fast die Hälfte der Kleingewässer in Tempelhof-Schöneberg sind bereits trockengefallen. Das macht vorgezogene Maßnahmen nötig.

Deshalb fordern die Grünen in einem neuen Antrag: Die Rettungsmaßnahmen für Grüntenteich und kleinem Karpfenpfuhl müssen Priorität erhalten.  Um eine temporäre Wasserfläche wiederherzustellen, soll dort zusätzliches Niederschlagswasser eingeführt werden.

Astrid   Bialluch-Liu, umweltpolitische   Sprecherin   der   grünen   BVV-Fraktion: „Unsere Kleingewässer sind nicht nur wichtige Laichgewässer für Amphibien. Sie wirken sich positiv auf das Stadtklima aus, spielen eine wichtige Rolle für die Naherholung und sind unerlässlicher Bestandteil des Wasserhaushalts. Da können wir Grüntenteich und kleiner Karpfenpfuhl nicht abschreiben, sondern müssen hier unverzüglich aktiv werden.“