Der Pallasbunker muss auch als Gedenkort zu erkennen sein

Foto: von Boxberg
Foto: von Boxberg

Davon, dass am ehemaligen Fernmeldebunker Pallasstraße im Jahr 2002 ein Gedenkort zur Erinnerung an die dort vom NS-Regime eingesetzten Zwangsarbeiter*innen eingerichtet wurde, ist gegenwärtig kaum noch etwas erkennbar. Deshalb fordern die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg: Die bestehenden Zeichen des Gedenkortes müssen dringend instandgesetzt werden, die Stätte soll künftig sichtbarer sein, als sie es bisher war. Dazu gehört nach Vorstellung der Grünen auch, dass eine Schrifttafel Besucher*innen und Passant*innen über die Leiden der Zwangsarbeiter informiert. Außerdem soll die Bunkerwand wieder mit Efeu und wildem Wein begrünt und zusätzlich Bänke aufgestellt werden.

Der grüne Bezirksverordnete Bertram von Boxberg: „Der Fernmeldebunker Pallasstraße ist überhaupt einer der wenigen Orte in Berlin, wo an das Schicksal der Zwangsarbeiter*innen erinnert wird. Eine so wichtige Gedenkstätte muss doch eindeutig als Ort der Mahnung erkennbar sein.“