Bei den Glasfaseranschlüssen für die Schulen darf keine Zeit mehr verloren gehen

Foto: Zander-Rade
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Für die notwendige Digitalisierung so gut wie nicht gerüstet: Von den 56 Schulen Tempelhof-Schönebergs hat keine einzige einen Breitbandanschluss. Da schaut es schlecht aus mit dem schnellen Internet. Digitaler Unterricht, wie er während der Schulschließungen wegen der Corona-Pandemie nötig wurde, konnte da, wenn überhaupt, nur unter erschwerten Bedingungen laufen. Deshalb fordert die Fraktion der Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung nun: Bei der Digitalisierung darf keine Zeit mehr verloren werden, alle Schulen müssen schnellstens ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Dazu soll der Bezirk wenn möglich auch Gelder aus der Breitbandförderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur nutzen. Bereits im kommenden Februar soll das Bezirksamt über die ersten Schritte bei der Umsetzung dieser Forderung berichten.

Martina Zander-Rade, schulpolitische Sprecherin der BVV-Fraktion: „Unsere Schulen müssen nicht nur wegen des pandemiebedingten Fernunterrichtes digital gewappnet sein. Digitale Bildung muss in Zukunft fester Bestandteil des Schulalltages sein. Eine entsprechende Grundausstattung mit Glasfaseranschluss ist dafür aber eine Vorassetzung.“