Verkehrsknotenpunkt am Lichterfelder Ring muss fußgänger*innenfreundlicher werden

Foto: Zander
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Wer am Knotenpunkt Waldsassener Straße/Lichterfelder Ring als Fußgänger*in bei grüner Ampel halbwegs sicher über die Straße möchte, muss unter Umständen erst einmal einen Umweg laufen und sich dann beeilen. Das Bezirksamt soll sich deshalb bei der Senatsverkehrsverwaltung für eine fußgänger*innenfreundliche Umgestaltung einsetzen, fordern die Grünen in einem jetzt in die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg eingebrachten Antrag.

Die konkreten Kritikpunkte und Forderungen der Grünen: Momentan gibt es an dieser Stelle überhaupt nur eine Ampel, doch es müsste ein weiterer Ampel-Übergang geschaffen werden. Dazu sollen die gegenwärtig zu kurzen Fußgänger*innen-Grünphasen so verlängert werden, dass auch Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, ohne Hast über die Straße gelangen können. Eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h auf dem Abschnitt Waldsassener Straße zwischen Lichterfelder Ring und Hildburghauser Straße würde ebenfalls zu mehr Verkehrssicherheit beitragen.

Die Grüne Bezirksverordnete Annabelle Wolfsturm: „Aktuell ist dieser Verkehrsknotenpunkt vor allem ein Gefahrenpunkt insbesondere auch für Kinder. Schließlich befinden sich in seiner unmittelbaren Nähe Kindertagesstätten und liegt in Nachbarschaft zur Marienfelder Grundschule und Gustav-Heinemann-Oberschule sowie zum Gemeindezentrum Marienfelde.“