Ankogelbad muss für Schwimmunterricht schleunigst repariert werden

Foto: Bialluch-Liu
Foto: Bialluch-Liu

Erst fiel der Schwimmunterricht wegen der pandemiebedingten Bäderschließung aus, nun kann er wegen des kaputten Beckens wieder nicht vernünftig stattfinden. Ausgerechnet zu Beginn des Schuljahres wurde im Ankogelbad das Nichtschwimmerbecken wegen eines Defektes gesperrt. In einem von der FDP und CDU unterstützten Antrag fordert deshalb nun die grüne Fraktion in der Tempelhof-Schöneberger Bezirksverordnetenversammlung: Das Bezirksamt soll sich bei den Berliner Bäderbetrieben für eine umgehende Reparatur einsetzen.

Betroffen von der Beckensperrung sind ausgerechnet die Kinder der dritten Klassen, die mit ihren Schwimmversuchen am Anfang stehen und eigentlich noch nicht in das Schwimmerbecken können. Martina Zander-Rade, schulpolitische Sprecherin der grünen BVV-Fraktion: „Wer in diesem Alter nicht schwimmen lernt, wird möglicherweise Schwierigkeiten haben, es kurzfristig nachholen. Darum darf bei der Bäderreparatur keine Zeit mehr verloren werden.“

Verärgert ist die grüne Schulpolitikerin auch über die mangelhafte Informationspolitik der Verantwortlichen. Zander-Rade: „Weder der Schul- noch der Sportausschuss unserer BVV wurde über die aktuelle Lage im Ankogelbad informiert. Das muss schleunigst nachgeholt werden. Vor allem wollen wir bei den kommenden Sitzungen erfahren, wie der Stand der Reparaturarbeiten gediehen ist.“