Grüne wollen dicker Luft im Klassenzimmer vorbeugen

Die Hygieneregeln schreiben für die Pandemie-Zeit vor: Die Klassenräume der Schulen müssen regelmäßig gut durchlüftet werden. Doch in der bevorstehenden kalten Jahreszeit wird das in der Unterrichtszeit nicht so ohne Weiteres möglich sein. Deshalb fordern die Tempelhof-Schöneberger Grünen in einem Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung: Der Bezirk soll für die Schulen mobile Luftreiniger anschaffen und fachgerecht aufstellen lassen.

Eine Studie der Bundeswehruniversität München hat nämlich gezeigt: Solche Luftreiniger mindern in geschlossenen Räumen die Konzentration der Aerosole und vermindern damit auch die Gefahr, sich mit Covid-19 zu infizieren. Dabei sehen die Grünen die Anschaffung der Raumluftreiniger nicht nur als reine Abwehrmaßnahme gegen Corona. Bei Schulneubauten und anstehenden Sanierungen könnte man diese Reiniger in die Haustechnik integrieren und so dauerhaft für bessere Luft im Klassenzimmer sorgen.

Martina Zander-Rade, schulpolitische Sprecherin der Grünen BVV-Fraktion: „Natürlich sind die Anschaffungskosten zunächst hoch. Aber hier geht es nicht nur um die Gesundheit unserer Kinder, sondern auch um die unserer Gesellschaft. Wir tragen dafür die Verantwortung. Und über die volkswirtschaftlichen Schäden, die bei einer erhöhten Corona-Ansteckungsrate entstehen, brauchen wir gar nicht erst zu reden. Die werden wesentlich größer sein, als die Ausgaben für die Luftreiniger. “