Tempelhof-Schönebergs Jugendverkehrsschulen müssen endlich wieder vollen Betrieb aufnehmen

Foto: Zander-Rade
Foto: Zander-Rade

Schon vor über drei Jahren forderte die Tempelhof-Schöneberger Bezirksverordnetenversammlung: Das Gelände an der Grundschule am Dielingsgrund in Lichtenrade muss nach langer Unterbrechung wieder für den Jugendverkehrsunterricht genutzt werden. Passiert ist jedoch nichts. Deshalb fordern die Grünen nun in einem erneuten Antrag: Den Worten müssen jetzt endlich Taten folgen, der alte BVV-Beschluss endlich umgesetzt werden.

Martina Zander-Rade, schulpolitische Sprecherin der grünen BVV-Fraktion: „Ohne das Gelände am Dielingsgrund gibt es für die Kinder in Lichtenrade keine Möglichkeit, in Wohnortnähe die Teilnahme am Straßenverkehr einzuüben. Der Süden unseres Bezirkes darf nicht länger vom Verkehrsunterricht abgehängt bleiben.“

Begrüßt wird von den Grünen ausdrücklich die Wiedereröffnung der Jugendverkehrsschule am Sachsendamm zu pandemiegerechten Bedingungen. In einem nächsten Schritt müsse nun aber zu den gleichen Bedingungen auch das Gelände in der Friedenstraße wieder für die Verkehrserziehung geöffnet werden. Zander-Rade: „Unsere Jugendverkehrsschulen tragen maßgeblich zur Verkehrssicherheit unserer Jüngsten bei und schützen so Menschenleben.  Nun gilt es, das wegen der Corona-Epidemie Versäumte nachzuholen und bereits Erlerntes wieder aufzufrischen. Dafür muss das Bezirksamt die notwendigen Voraussetzungen schaffen.“