Gesundheitspolitiker*innen verlangen Klarheit über die Zukunft vom Wenckebach-Klinikum

Foto: Suka
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Die Gerüchteküche um die Zukunft des Wenckebach-Klinikums brodelt, die Tempelhof-Schöneberger Gesundheitspolitiker*innen verlangen von der Senatsverwaltung endlich Klarheit. Auf Initiative von Grünen und SPD empfiehlt der Gesundheitsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung, sie solle das Bezirksamt auffordern, bei der Senatsverwaltung auf die Beantwortung einer ganz konkreten Frageliste zu drängen.

Insbesondere wollen die Mitglieder des BVV-Gesundheitsausschusses wissen, wie hoch der Investitions- und Sanierungsbedarf ist, der für eine dauerhafte Fortführung des Wenckebach-Klinikums erforderlich wäre. Dazu soll die Senatsverwaltung offenlegen, welche ambulanten und stationären Angebote bei Zusammenlegung von Auguste-Viktoria-Klinikum und Wenckebach-Klinikum am Wenckebach-Standort erhalten blieben. Außerdem wollen die Tempelhof-Schöneberger Gesundheitspolitiker*innen erfahren, ob und wie die Krankenhausmitarbeiter*innen bzw. deren Personalvertretung in die Planungen eingebunden sind, wie die Mitarbeiter*inneninformation gelaufen ist.

Aferdita Suka, gesundheitspolitische Sprecherin der grünen BVV-Fraktion: „Wenn unser Bezirksamt bisher noch keine konkreten Informationen erhalten hat, spricht das für eine nicht mehr nachvollziehbare Kommunikationspolitik der zuständigen Senatsverwaltung. Sinnvoll und angemessen wäre es schließlich, die bezirkliche Verwaltung und die Kommunalpolitik nicht nur auf dem Laufenden zu halten, sondern auch bei der Planung und Entscheidungsfindung deren konkrete Kenntnisse der örtlichen Verhältnisse einzubeziehen.“