Grüne setzen auf gute Nachbar- und Partnerschaft von Sony und Tempelhof-Schöneberg

Foto: Bertram von Boxberg
Foto: Bertram von Boxberg

Der geplante Umzug der Deutschlandzentrale von Sony in die einstigen Commerzbank-Immobilien an der Potsdamer Straße eröffnet die Chance auf eine gute Nachbar- und Partnerschaft zwischen globalem Konzern und dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Wie diese Nachbarschaft gestaltet werden könnte, wäre Gegenstand der Gespräche, die das Bezirksamt mit der Deutschlandvertretung von Sony führen sollte. Das fordert die Fraktion der Grünen mit einem Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung.

Konkret ins Auge gefasst haben die Grünen dabei ein mögliches soziales Engagement von Sony im Schöneberger Norden und die Entwicklung von neuen Jugendprojekten. Der grüne Bezirksverordnete Bertram von Boxberg: „Die Vorteile für den Bezirk liegen auf der Hand und Sony hätte von einer solchen Partnerschaft mehr als nur einen Imagegewinn. Schließlich hat sich auch als Folge jahrzehntelanger Jugendarbeit im Bezirk hier eine junge kreative Szene entwickelt, deren Talente vom internationalen Markt entdeckt werden wollen. David Bowie sollte nicht der letzte Musiker gewesen sein, der es von Schöneberg aus zu Weltruhm gebracht hat.“