Rot-Grün macht die Schulen fit für die Zukunft

Foto: Zander-Rade

Vom „Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt und Nachhaltigkeitsfonds“ (SIWANA) des Senats profitieren auch die Bezirke. Sie können mit Hilfe des Programms dem Investitionsstau ein Ende setzen und insbesondere die Schulen fit für die Zukunft machen. An der Johanna-Eck-Schule in Tempelhof machten sich jetzt die Zählgemeinschaftsfraktionen von SPD und Grünen in der Tempelhof-Schöneberger Bezirksverordnetenversammlung ein Bild davon, was das konkret bedeutet. Für knapp drei Millionen Euro wird in Tempelhof bis zum Ende des Jahres eine Mensa fertig gestellt, die nicht nur 350 Schüler*innen Platz bietet, sondern in der auch ein von den Schüler*innen betriebenes Café zum Treffpunkt des Kiezes werden soll. Grundlage in Tempelhof war nicht nur die Beteiligung der Schüler*innen an der Diskussion um den Mensabau, sondern auch, dass Rot-Rot-Grün auf Landesebene und die rot-grüne Zählgemeinschaft in Tempelhof-Schöneberg von Anfang an einem Strang zogen.

Im Bezirk trieben der grüne Baustadtrat Jörn Oltmann und SPD-Schulstadtrat Oliver Schworck das Projekt gemeinsam voran. Parallel dazu soll die derzeitige Sekundar- in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt werden. Durch die Schaffung einer weiteren Gemeinschaftsschule im Ortsteil Tempelhof wird ein wichtiges Ziel der rot-grünen Zählgemeinschaftsvereinbarung umgesetzt.

Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion: „Unsere rot-grüne Zählgemeinschaft begnügt sich eben nicht damit, mit unserer Mehrheit im Rathaus zu beschließen, was wir als gemeinsame Programmpunkte ausgemacht haben. Wir setzen das auch in ständiger Diskussion, im Austausch mit den Bürger*innen vor Ort gemeinsam um. Und bei allen politischen Unterschieden zwischen unseren beiden Fraktionen zeigt sich hier in Tempelhof, wie positiv sich dieses gemeinsame Agieren für den Bezirk und für unsere Bürger*innen auszahlt.“

Rainer Penk, Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Mit unserem gemeinsamen Handeln haben wir an der Johanna-Eck-Schule nicht nur ein Zeichen für grüne und sozialdemokratische Schulpolitik gesetzt. Wir geben hier auch ein Beispiel für moderndes, umweltgerechtes und energetisches Bauen, das auch anderswo Schule machen kann, schaffen die Voraussetzungen, dass eine Schule hier nicht einfach eine Bildungseinrichtung ist, sondern sich zu einem lebendigen sozialen Zentrum ihres Kiezes entwickelt.“