Yorckbrücken sollen wieder erstrahlen

Foto: von Boxberg
Foto: von Boxberg

Die Yorckbrücken müssen als bedeutendes Industriedenkmal angemessen gewürdigt werden. Dazu gehört in der Dunkelheit auch eine entsprechende Beleuchtung. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die zuständige Senatsverwaltung für den Straßenabschnitt Yorckstraße zwischen Bülow- und Katzbachstraße ein Lichtkonzept erarbeitet und umsetzt. Dafür soll sich das Tempelhof-Schöneberger Bezirksamt gegenüber dem Senat stark machen, fordern die Grünen in einem Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung.

Der grüne Bezirksverordnete Ralf Kühne, in seiner Fraktion Sprecher für Stadtentwicklung: „Seit Januar 2013 bis heute werden die Yorckbrücken durch ein von der Stiftung Lebendige Stadt finanziertem Projekt angeleuchtet. Das kommt bei den Anwohner*innen wie den Besucher*innen sehr gut an und kann nun Vorbild für eine dauerhafte Einrichtung werden. Doch da der Bezirk dafür keine Mittel hat und die Anlagen jetzt abbauen muss, brauchen wir den Senat.“

Nach dem Plan der Grünen soll es wie beim „Lichtkonzept Stadtbahnbrücken City West“ zunächst ein Beteiligungsverfahren geben, bei dem sowohl Anwohner*inneninitiativen als auch die Bezirksverordnetenversammlung eingebunden sind. Schließlich müsste ein Wettbewerb durchgeführt und das Lichtkonzept dann bei der anstehenden Sanierung der Brücken Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Die ab 1880 erbauten und nun denkmalgeschützten Yorckbrücken gelten als einmaliges Beispiel für die Entwicklung der Brückenbautechnologie eines ganzen Jahrhunderts.