Schulen und Kitas ohne Verpackungsmüll

Alu- und Plastikverpackungen schaden Umwelt und Klima

Was bleibt übrig vom täglichen Schulessen und der Verpflegung in den Kitas? In jedem Fall bleiben immer Berge von Plastik- und Alumüll, die aufwändig entsorgt werden müssen. Besser wäre, so sagen die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg, wenn dieser Plastikmüll erst gar nicht anfiele und fordern deshalb vom Bezirksamt, dass das bei den Caterern auf möglichst plastikfreie Essenslieferungen drängt. Lunchpakete für die Ausflüge soll es künftig ohne unnötige Plastikfolien und Tüten geben, bei Schul- und Kita-Mahlzeiten auf Mehrwegboxen gesetzt werden.

Martina Zander-Rade, schulpolitische Sprecherin der Grünen: „Viele Caterer berufen sich darauf, dass Einwegverpackungen für sie die einfachste und günstigste Variante bei der Essenslieferung wären. Angesichts der Umweltbelastung durch Plastikmüll können wir diese Ausrede aber nicht akzeptieren, zumal wir in den Kitas und an den Schulen den Kindern umweltgerechtes und ressourcenschonendes Verhalten beibringen wollen. Da zeigen uns die Schüler*innengerade mit ihren Freitagsdemonstrationen, dass sie die Lektion gelernt haben – was für die Lieferanten an unseren Schulen leider nicht in gleichem Maße gilt.“