Neujahrsempfang der grünen BVV-Fraktion Tempelhof-Schöneberg

Über 200 Gäste folgten der Einladung der grünen Bezirksverordnetenfraktion ins Rathaus Schöneberg zum gemeinsamen Feiern und Meinungsaustausch beim Neujahrsempfang. Willkommen geheißen wurden von der Fraktionsgeschäftsführerin Martina Zander-Rade am Freitagabend insbesondere Vertreter*innen der Tempelhof-Schöneberger Wirtschaft, der Sport- und sonstigen Vereine, der im Bezirk vertretenen Glaubensgemeinschaften, Schulen, Queer-Szene und Künstler*innen sowie viele Ehrenamtliche. Gekommen waren auch die grünen Senatsmitglieder, die grünen Mitglieder des Abgeordnetenhaues aus Tempelhof-Schöneberg, die Bundestagsabgeordnete Renate Künast und die Spitzen der BVV-Fraktionen von CDU und FDP.

In seiner Begrüßungsansprache ging Rainer Penk, Vorsitzender der grünen BVV-Fraktion, auf die zwei Themen ein, die in den letzten Wochen im Bezirk zu heftigen und auch emotional geführten Debatten geführt hatten: Die aus Tierschutzgründen vorgenommene Umsiedlung des Damwildes aus dem zu kleinen Gehege im Franckepark in einen Naturpark in Brandenburg und die drohende Abholzung der Platanen vor der Urania. Auch wenn die Grünen in der BVV die Abstimmung über die Abholzung der Bäume verloren hätten, würden sie weiter konsequent für Tier-, Umwelt- und Klimaschutz im Bezirk kämpfen und somit auch weiter für den Erhalt der Platanen eintreten.

Die Wirtschaftssenatorin Ramona Pop stellte in ihrem Redebeitrag die grünen Erfolge in der Wirtschaftspolitik heraus. Die Grünen hätten vor der Abgeordnetenhauswahlen 100.000 neue Arbeitsplätze versprochen und in der Regierungsverantwortung dieses Versprechen umgesetzt. Dabei stellte Pop insbesondere die Rolle von Tempelhof-Schöneberg heraus, das mit seinen innovativen Unternehmensnetzwerken auch der größte Standort industrieller Arbeitsplätze in Berlin ist.

Erfolgreiche Halbzeitbilanz ihrer Amtsperioden konnten auch die grünen Stadträte Jörn Oltmann und Christiane Heiß ziehen. Oltmann, zuständig für Bauen und Stadtentwicklung, durfte stolz feststellen, dass sich Tempelhof-Schöneberg bei den neu erteilten Baugenehmigungen an die Spitze der Berliner Bezirke gesetzt hat. Verkehrsstadträtin Christiane Heiß verwies auf den geglückten Einstieg in die Verkehrswende, nicht nur am Tempelhofer Damm.

Grün wirkt, stellte Renate Künast fest. Der Einsatz erneuerbarer Energien in dem heutigen Umfang sei noch vor wenigen Jahren von vielen für unrealistisch erklärt worden, habe aber gegen heftige Widerstände durchgesetzt werden können und noch immer müssten Klimaschutz und Energiewende etliche Blockaden überwinden. Doch angesichts starker Jugendbewegungen wie „Fridays for Future“ zeigte sich Künast zuversichtlich, dass diese Blockaden auch überwunden werden könnten.

Positives zur Entwicklung der Grünen hatten auch die Tempelhof-Schöneberger Kreisvorsitzenden Eleonore Bausch und Wolfgang Höckh zu vermelden. Mit rund 800 Mitgliedern, Tendenz weiter steigend, stellt Tempelhof-Schöneberg einen der 15 mitgliederstärksten Kreisverbände von Bündnis 90/Die Grünen überhaupt und sei für den anstehenden Europawahlkampf bestens gerüstet.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten die Prignitzeria, die Schülerfirma der Prignitzschule, und Bärlifood. Die heißen Rhythmen dazu lieferte das Orchester der Gustav-Heinemann-Oberschule. Außerdem trugen die Flojuggles-Jongleure mit ihren Kunststücken zur Unterhaltung der Gäste bei.

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