Homeoffice für die Angestellten des Bezirksamtes

Viele offene Stellen bleiben lange Zeit unbesetzt, geeignete Bewerber*innen sind oft nur schwer zu finden. Will das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg sein Personalproblem lösen, muss es – wie die anderen Berliner Bezirksämter auch – als Arbeitgeber deutlich attraktiver werden. Deshalb schlägt die grüne Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung nun vor: Wo immer es möglich ist, sollen Beschäftigte, die das wünschen, ihre Arbeit auch zu Hause leisten können.

Ab dem Haushaltsjahr 2020 sollen im Bezirk die Voraussetzungen für Telearbeit, also das so genannte Homeoffice geschaffen werden, fordern die Grünen in einem Antrag an die Bezirksverordnetenversammlung. Dazu gehören die Anschaffung der erforderlichen Laptops bzw. Computer, aber auch die entsprechenden Vereinbarungen mit dem Personalrat. Denn das Homeoffice soll die Arbeitsbedingungen schließlich angenehmer machen, kein Einfallstor für Arbeit ohne zeitliche Begrenzung werden.

Rainer Penk, Vorsitzender der grünen BVV-Fraktion: „Was die Gehälter betrifft, kann ein Bezirksamt nicht mit Landes- oder gar Bundesbehörden mithalten. Also müssen wir versuchen, beim Arbeitsklima und bei den Arbeitsbedingungen an der Spitze liegen. Da könnte vor allem für jüngere Arbeitnehmer*innen, die vielleicht gerade eine Familie gegründet haben, mit der möglichst viel Zeit verbringen möchten, die Möglichkeit des Homeoffice‘ ein Grund sein, sich bei der Wahl zwischen mehreren Stellenangeboten für das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg als Arbeitgeber zu entscheiden.“