Kunst und Natur gehören zusammen – auch vor der Urania

Foto: Bertram von Boxberg
Foto: Bertram von Boxberg

Geht es nach den Wünschen der französischen Botschaft und des Regierenden Bürgermeisters, werden die Bäume auf dem Mittelstreifen zwischen den Straßenzügen „An der Urania“ gefällt. Begründung: Sie beeinträchtigen den Blick auf die dort stehende Skulptur „Arc de 124,5°“.  Dem halten die Tempelhof-Schöneberger Grünen entgegen: Kunst und Natur gehören hier zusammen, die Bäume müssen bleiben. Dafür soll sich das Bezirksamt gegenüber dem Senat einsetzen, fordern die Grünen in einem Antrag an die Bezirksverordnetenversammlung.

Der grüne Bezirksverordnete Bertram von Boxberg: „Die Skulptur war ein Geschenk des französischen Staatspräsidenten zur 750-Jahr-Feier Berlins. Die Bäume sind zur gleichen Zeit gepflanzt worden, ohne dass sich jemand daran gestört hätte. Dass Bäume im Lauf der Jahre wachsen, sollte aber doch als allgemein bekannt vorausgesetzt werden. Da gibt es jetzt keinen Grund, deren Fällung zu fordern. Schließlich kann man hier im wahrsten Sinn des Wortes sehen, wie Kunst und Natur zusammengewachsen sind.“