Bushaltestellen am Innsbrucker Platz dürfen kein Angstraum bleiben

Am Innsbrucker Platz wird abends und nachts vor allem für Frauen, für Senior*innen, für Menschen, die sich wehrlos fühlen, das Warten auf den Bus vielfach zu einer Zeit der Angst. Grund: Die Bushaltestellen unter der S-Bahn-Brücke liegen weitgehend im Dunkeln und werden so zu Angsträumen. Deshalb fordert die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg auf einen von der rot-grünen Zählgemeinschaft von SPD und Grünen initiierten Antrag: Die Bushaltestellen müssen angemessen beleuchtet werden. Dafür soll sich das Bezirksamt bei den zuständigen Stellen einsetzen.

Rainer Penk, Fraktionsvorsitzender der Grünen: „Der Innsbrucker Platz ist einer der bedeutenden Verkehrsknotenpunkte Berlins. Darum muss er auch zu jeder Uhrzeit sicher gestaltet sein, so, dass man deutlich sieht, was um einen herum passiert. Und er darf bei den Menschen, die sich dort aufhalten, keine Beklommenheit auslösen. Das ist auch nicht nur eine Frage des Gefühls, das ist eine Frage der realen Sicherheit.“