Spreewald-Grundschule: Kritische Pädagogen einbinden statt abblocken

Copyright: Bertram von Boxberg
Copyright: Bertram von Boxberg

Zur Kündigung der Schulleiterin der Spreewald-Schule Doris Unzeitig, die am 5. September auf eigenen Wunsch aus dem Berliner Schuldienst ausscheidet, erklärt Martina Zander-Rade, schulpolitische Sprecherin der Bündnisgrünen in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg:

„Der Weggang von Doris Unzeitig, der erfolgreichen Schulleiterin der Spreewald-Grundschule am Winterfeldtplatz ist nicht nur ein Verlust für Tempelhof-Schöneberg, sondern für die gesamte schulpolitische Landschaft Berlins.

Dass Frau Unzeitig nach der nicht nur nervenaufreibenden Auseinandersetzungen um den Einsatz eines Wachdienstes an ihrer Schule und weiteren Konflikten nun Berlin frustriert den Rücken kehrt, ist menschlich verständlich, aber Konsequenz einer Schulpolitik, die engagierten Pädagogen, die mit ihrer Auffassung vielleicht gegen die offiziell gewünschte Lehrmeinung verstoßen, nicht entsprechend unterstützt. Es ist an der Zeit, dass die Schulverwaltung auch solche kritischen Pädagogen einbindet.“